Mach etwas

Mach etwas

Eine Idee bleibt eine Idee

Selbst die beste Idee des Jahrhunderts reicht alleine nicht aus. Und mag sie auch noch so innovativ, erfolgversprechend und phänomenal sein. Sie ist und bleibt eine Idee. Und damit existiert sie nur im Kopf. Sie ist bloße Elektrizität in deinem Gehirn. Positive und negative Ladung, die von einer Nervenzelle zur anderen springt und somit deine Idee am Leben hält. Und solange diese Idee im Kopf bleibt, hat sie keinerlei Auswirkungen. Absolut keine. Wie könnte sie auch. Man hat sich ja keinen Millimeter bewegt. Man ist immer noch an dem gleichen Ort, an dem man war, bevor die Idee entstanden ist.

Umsetzung der Idee

Ich arbeite seit nunmehr über 18 Jahren mit vielen Menschen zusammen. In meinen Trainings, Coachings oder als Redner auf der Bühne, kann ich definitiv einen Zusammenhang feststellen. Erfolgreiche Menschen setzen ihre Ideen in die Tat um. Ja, so einfach ist es. Sie lassen die Elektrizität in ihrem Gehirn nicht unnütz von Zelle zu Zelle springen. Sondern sie lassen Taten auf ihre Ideen folgen.

Anders gesagt:
Die Unterscheidung zwischen Theorie und Praxis kann mit der Unterscheidung von erfolglosen und erfolgreichen Menschen gleichgesetzt werden. Erfolglose Menschen bleiben bei der reinen Theorie. Sie denken und denken, ohne jemals etwas zu tun. Erfolgreiche Menschen hingegen wagen den Sprung von der Theorie in die Praxis. Sie trauen sich etwas. Sie haben Mut. Auf den Punkt gebracht bedeutet es Folgendes:

„Du willst etwas, dann mach etwas!“

Natürlich ist das jetzt stark verkürzt. Aber im Prinzip geht es beim Erfolg tatsächlich darum, dass man den Kopf aus dem Sand zieht und endlich Dinge tut, anstatt sie nur zu denken. „Umsetzung“ ist also das Stichwort. Es handelt sich dabei um eine simple philosophische Grundannahme:

„Erst die Tat bewirkt etwas. Gedanken alleine verändern nichts.“

Das ist eigentlich so einfach und logisch, dass es unmöglich scheint, dass Menschen hier Probleme haben könnten. Aber dennoch scheitern genau in diesem Bereich die allermeisten.

  • Wie viele Leute kennst du, die unzählige Dinge tun wollten, aber nichts davon gemacht haben?
  • Wie viele kennst du, die nie etwas in die Tat umgesetzt haben?
  • Die nie ihre Träume gelebt haben?
  • Wie viele kennst du, die nie etwas gewagt haben?
  • Vielleicht warst du auch manchmal so ein Mensch?

Nur Mut

Falls dem so ist, möchte ich dir ganz persönlich, vor allem eines mit auf den Weg geben: Es ist nicht schlimm. Wie man war, ist Vergangenheit. Was jetzt folgt, ist die Zukunft. Und jeder hat die Möglichkeit, sich zu verändern. Man kann den Schritt von der Theorie zur Umsetzung schaffen.

Viele gescheite Leute sind übrigens zur gleichen Überzeugung gelangt wie ich. Schon Johann Wolfgang von Goethe wusste zum Beispiel, dass die Theorie beileibe nicht alles ist. Auch er schätzte die Tat, beziehungsweise das Leben viel höher als reine Gedankenspiele. So kennt wahrscheinlich jeder das berühmte Zitat aus Faust I:

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie
und grün des Lebens goldner Baum.“

„Grau“ steht hier für die Langeweile und alles Negative. „Grün“ und „Gold“ weisen auf das Positive und Aufregende. Goethe schreibt also über die Überlegenheit des Lebens. Er stellt das einsame Denken in einem modrigen Zimmer als negativ dar. Das tatsächliche Leben in all seinen Facetten hingegen als positiv. Nur wer seine Gedanken und sein Zimmer hinter sich lässt, kann nämlich Schönheit erleben. Nur wer den Mut hat, rauszugehen und Dinge zu tun, wird Glück und Erfolg haben.

Angst kann in Mut transformiert werden

Mut zur Umsetzung – das ist das Zauberwort. In meinen Workshops, Trainings und Coachings zeige ich wie man Mut entwickelt, um in die Umsetzung zu kommen. Das Abenteuer kann beginnen. Denn je eher man die Komfort-Zone verlässt, desto schneller wird Erfolg eintreten. Stubenhockern hat noch nie die Welt gehört. Sondern jenen, die ihre Gedanken, Pläne, Ideen, Konzepte und Theorien verwirklichten. Diese Energie steckt in jedem von uns!

Wenn nicht ich, wer dann?

Vielleicht hast du es mitbekommen. In den Ozeanen unseres Planeten schwimmen hunderttausende Tonnen Plastikmüll. In afrikanischen Ländern wie Ghana türmen sich Müllberge auf unglaublich großen Halden. Und selbst in Europa wissen wir oft gar nicht mehr, wohin mit all dem Schrott. Das ist natürlich alles furchtbar. Aber wer ist schuld? Sind es die Unternehmen, die Plastik produzieren? Sind es die Geschäfte, die Plastik anbieten? Oder sind es wir Konsumentinnen und Konsumenten selbst, weil wir nicht ohne Plastik leben wollen?

Ich weiß es nicht. Und ganz ehrlich gesagt, finde ich die Frage nach den Schuldigen auch gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist nämlich, was dagegen getan werden kann. Und darauf habe ich für mich selbst eine Antwort gefunden. Es liegt an MIR. Wenn ich will, dass es weniger Plastikmüll auf unserem Planeten gibt, dann muss ich selbst etwas dagegen tun. Ich nehme daher immer eine Stofftasche mit zum Einkaufen, damit ich kein Plastiksackerl brauche. Außerdem versuche ich prinzipiell weniger Müll zu produzieren.
Meine Devise ist ziemlich simpel:

Wenn nicht ich, wer dann?

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